Produktion

Die T-Shirt-Rohlinge beziehen wir von einem GOTS-zertifizierten Betrieb, welcher fair und nachhaltig in Bangladesch produzieren lässt. Dieser garantiert von Beginn der Lieferkette bis zu unserem Lieferanten in Kiel eine faire Produktion. Nun könnten man sich fragen, warum wir gerade in Bangladesch produzieren lassen. Uns ist es wichtig, gerade dort einzugreifen wo die Menschen ganz besonders auf fair bezahlte Alternativen und sichere Arbeitsstellen angewiesen sind. Der Zwischenhändler in Kiel überprüft zudem stetig die Qualität der T-Shirts.

Anschließend werden die T-Shirts in Schleswig-Holstein in einer Werkstatt für Menschen mit Behinderung zu unserem “Elisa” Crop-Top angepasst. angepasst. Dies sorgt nicht nur für eine regionale Produktion, sondern auch für eine soziale Produktion unter fairen Aspekten.

Langfristig wird die Kollektion mit weiteren Teilen gefüllt, die mit dem GOTS-Siegel zertifiziert sind.  Hier haben wir einen Partner aus Portugal gefunden, welcher die Produktion unter fairen Bedingungen garantiert. Auch die verwendeten Stoffe sind entweder recycelt oder aus Bio-Baumwolle oder anderen nachhaltigen Materialien wie Tencel, Hanf oder Leinen.

Materialien

Umweltschutz ist (uns) wichtig! Daher kommen bei uns ausschließlich nachhaltige Materialien wie Tencel, Hanf, Leinen oder Bio-Baumwolle zum Einsatz. Der Unterschied zu konventioneller Baumwolle besteht darin, dass Bio-Baumwolle ohne chemische Insektizide, Dünger oder Pestizide hergestellt wird. Durch das Weglassen von gefährlichen oder toxischen Substanzen wird sichergestellt, dass benachbarte Flüsse, Seen und die Böden nicht verunreinigt werden. Das ist besonders wichtig für die Menschen in der Umgebung, dessen Trinkwasserquelle aus diesen Flüssen und Seen stammen.

Die verwendeten Garne sind aus 100% aus Bio-Baumwolle und werden in einem kleinen Familienbetrieb in Deutschland hergestellt, welcher für eine schadstofffreie, umweltfreundliche, faire und nachhaltige Produktion garantiert.

Um Ressourcen zu schonen, haben wir uns gegen ein extra Textiletikett im inneren der Kleidung entschieden, welches unter anderem Auskünfte über die Produktionsstätte und Materialien gibt. Wir haben uns für ein doppelseitig bedrucktes Textiletikett aus anschmiegsamer Bio-Baumwolle im Nackenbereich entschieden. Die Pflegehinweise und Größenangaben befinden sich auf der Rückseite und die Vorderseite ist mit dem Markennamen geschmückt. Die Textillabel selbst werden regional in einem kleinen Betrieb in Deutschland bedruckt und hergestellt.

Nachhaltigkeit

Als Unternehmen möchten wir für einen verantwortungsvollen Umgang mit Ressourcen aufmerksam machen. Der Herstellungsprozess beginnt weit weg auf den Baumwollfeldern und geht über das Spinnen, Färben und veredeln von Baumwolle. Auch der Transport nach Deutschland ist nicht sehr umweltfreundlich. Auch unter allen Aspekten einer nachhaltigen Wertschöpfungskette, hat die Produktion von Kleidung wenig mit Nachhaltigkeit zu tun. Daher wäre es am nachhaltigsten erst gar nichts zu konsumieren. Da wir aber eine Alternative bieten möchten und nachhaltige Kleidung als Kontrast zu konventioneller Mode bekannter machen möchten, regen wir zu einem verantwortungsvollen Konsum an.

Um so wenig Ressourcen zu verbrauchen wie möglich, verarbeiten wir unsere Reststoffe weiter zu unserem Wattepad “Liv”. Außerdem werden bei uns keine unnötigen Verpackungsmaterialen aus Plastik verwendet. Die Versandkartons werden umweltfreundlich in Deutschland hergestellt und sind aus Graspapier, welches zu 35% aus heimischem Gras und 65% aus Altpapier besteht. Die beigelegten Postkarten werden klimaneutral aus 100% Recyclingpapier mit Bio-Farben und mit Ökostrom hergestellt. So tun wir unser Bestes, um den gesamten Herstellungsprozess bis zu dir nach Hause so ökologisch wie möglich zu gestalten. Wenn du Verbesserungsvorschläge hast, wie wir noch ökologischer, sozialer oder nachhaltiger werden können, dann schreibe uns gerne unter kontakt@marenika.shop deine Ideen. Wir sind immer offen für neue Ideen!

Transparenz

Als nachhaltiges Unternehmen möchten wir zudem gerne für Transparenz in der Preisgestaltung sorgen. Die Kosten eines T-Shirts beinhalten neben den Vorarbeiten wie einer Schnitterstellung und der Gradierung auch Kostenfaktoren wie dem Material, worunter auch zusätzliche Garne aus Biobaumwolle zählen. Die größten Positionen gehen mit der Herstellung der T-Shirts einher. Zudem kommen noch Steuern, Versand, Marketing-Maßnahmen in Form von Fotoshootings sowie die Bildbearbeitung dazu.

Wie ihr seht, gibt es einige Punkte zu beachten, die in den Preis mit einfließen. Da sich Marenika noch in der Anfangsphase befindet und die Auflage noch nicht planbar ist, sind die Kosten derzeit noch sehr hoch. Kurz gesagt: Je höher eine Auflage ist, desto geringer sind auch die Stückkosten, da es immer einen Mengenrabatt gibt. Daher soll die Kleidung von Marenika langfristig in den Stückzahlen steigen und im Preis wiederum fallen, um nachhaltige Mode für Jede*n zugänglich zu machen. Hierfür muss sich zunächst die Abnahmemenge auf ein gesundes Level einpendeln, damit auch nachhaltig die Preisgestaltung niedriger kalkuliert werden kann. Zu diesem Punkt ist ein ausführlicher Blogpost geplant, in dem wir genauer auf die einzelnen Positionen eingehen. Wenn es soweit ist, wird dieser Link aktiv sein.

Marenika

Der Name Marenika ist ein Kunstwort und wurde aus Namensteilen der Gründerin, Franziska Renate Marth, zusammengesetzt. Dazu wurde der Name in einzelne Silben und Buchstaben zerlegt und anschließend wieder in einer neuen Reihenfolge aneinander gesetzt. Besonders schön ist das Namenspiel mit “Mare” in den ersten vier Buchstaben, was lateinisch “Meer” bedeutet. Ein paar Abende und Telefonate später, war der Name Marenika geboren und die offizielle Markenanmeldung konnte eingeleitet werden.

Unternehmensziele

Die langfristigen Ziele sind neben der Erhöhung der Markenbekanntheit, der Aufbau einer nachhaltigen Wertschöpfungskette von Beginn bis zum Ende. Wir streben eine Erlangung des GOTS-Siegels an und wollen zeigen, wie Vielseitig nachhaltige Mode sein kann. Dafür soll eine gesamte Capsule-Wardrobe-Kollektion erarbeitet werden, welche aus jeweils fünf Teilen für je eine Jahreszeit besteht. Jedes Kleidungsstück soll harmonisch miteinander kombiniert werden können, sodass ein gesamtes Jahr mit nur 20 Kleidungsstücken möglich ist. Dabei wird besonderer Augenmerk auf verkürzte Oberteile und höher geschnittene Unterteile gelegt. Gemütlich, schick und minimalistisch sollen die jeweiligen Kleidungsstücke vom Design sein. Dazu sollen die Kleidungsstücke individuell mit realistischen Modellen auf die Kleidergrößen von XXS – XXL angepasst werden. Elementar ist es, dass sich die Träger*innen mit unserer Kleidung wohlfühlen. Und das soll unabhängig von der Körpergröße passieren.

Weiterhin soll die Kleidung nicht nur so ökologisch, fair, nachhaltig und regional wie möglich produziert werden, sondern zudem eine klimaneutrale Produktion oder sogar klimapositive Produktion anstreben. Dies kann durch Klimakompensation oder andere ökologische Maßnahmen erreicht werden. Auch sollen soziale Projekte unterstützt werden, die mit jedem Kauf einsehbar gemacht werden.